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In der Zeit vom 15.08.05 bis 21.08.05 hatte der Papst zum Weltjugendtag nach Köln eingeladen. Der XX. Weltjugendtag 2005 war ein Pilgerweg des Glaubens und ein in jeder Hinsicht buntes Ereignis. Eingeladen waren Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren aus mehr als 120 Ländern. Neben dem Papst waren rund 400.000 Dauerteilnehmer registriert, deren Zahl sich bis zum Ende der Tage noch etwa verdoppelte. Zehn Tage lang waren die Augen der Welt auf Deutschland, Nordrhein-Westfalen und die Kölner Region gerichtet. Die zentralen Veranstaltungen des XX. Weltjugendtags begannen am 16. und endeten am 21. August 2005. Gemeinsam reisten die internationalen Gäste und ihre deutschen Gastgeber schon am Montag, dem 15. August, ins Erzbistum Köln an, um sich Tags darauf zum Eröffnungsgottesdienst auf den Poller Wiesen direkt am Ufer des Rheins zu versammeln. Drei Tage lang wurde in Katechesen an rund 400 verschiedenen Orten im Erzbistum über Glauben gesprochen und gemeinsam gefeiert. Das Jugendfestival bot vielfältige Angebote: Spirituelles und Liturgisches, Diskussion und Information, aber auch ein Kulturprogramm, das Musik, Tanz und Performances aus aller Welt auf Bühnen in Düsseldorf, Bonn und Köln brachte.
Zu diesem Event hatte Pro Romania 15 rumänische Jugendliche überwiegend aus der Partnergemeinde Alios eingeladen.
Sie waren schon am 10.08.05 angereist und hatten die Tage bis zum Event in Köln und noch einige Zeit danach bei Gastfamilien in Dorf und Limbach verbracht. In der Pfarrgemeinde Limbach hatten sie Gelegenheit, mit anderen Jugendlichen aus der Schweiz, Bolivien, Mexiko und Argentinien zusammen zu treffen und sich auszutauschen.
Für diese "Tage der Begegnung" in Dorf und Limbach hatte Pro Romania zusammen mit der Pfarrgemeinde ein reichhaltiges kulturelles Programm erarbeitet.
Der Samstag, der 13.08.05, war dabei für Pro Romania ein besonderer Höhepunkt. Diesen Tag verbrachten die Jugendlichen aus aller Welt zusammen mit den Freunden von Pro Romania ausschließlich in Dorf rund um die Schule. Im Anschluss an das Morgenlob in der Dorfer Kirche, das von der rumänischen Gruppe gestaltet wurde, konnten die Gäste bei reichlich Speis und Trank Erfahrungen austauschen, Ihre Heimatländer vorstellen und mit Jugendlichen aus Dorf und Umgebung kommunizieren. Insgesamt gestaltete sich das Event zu einem besonderen unvergesslichen Erlebnis für die Jugendlichen aus aller Welt, und insbesondere für unsere Gäste aus Alios. Zumal, da es sich bei der Gruppe überwiegend um die "groß gewordenen Kinder" handelte, die Pro Romania schon im Jahre 1995 beim ersten Kinderaustausch zu Gast hatte. Zehn Jahre später konnten so alte Freundschaften aufgefrischt und neue begründet werden. Darüber hinaus hat die Erfahrung des Weltjugendtages offensichtlich eine Welle der Solidarität ausgelöst, die darin mündete, dass die Truppe sich selbst als das neue "Team" bezeichnete und schon unmittelbar nach der Rückkehr in die Heimat für frischen Wind bei der Arbeit in Alcar gesorgt hat. Drei von ihnen sind in den neuen Vorstand von Alcar gewählt worden.